Hochzeitsfotografen - die Qual der Wahl

10/01/2019

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Was ihr überprüfen solltet

Den richtigen Hochzeitsfotografen zu finden ist gar nicht so einfach. Zuerst werdet ihr sicherlich verschiedene Fotografen anhand ihrer Stile vergleichen. Soll die Reportage eher klassisch in pastelligen Farben gehalten sein, oder bevorzugt ihr einen modernen, kontrastreichen Stil – zu letzterem würde ich mich zuordnen.

Ist diese Frage geklärt, werdet ihr hoffen, dass euer Favorit euren Termin noch frei hat. Zu der Frage „Wann buchen?“ und wie wichtig Sympathie zwischen euch und dem Fotografen ist findet ihr hier mehr. Dann wird sich die Frage nach den Kosten stellen – auch hierzu habe ich bereits einen Blogpost für euch zusammengestellt.

Checkliste Hochzeitsfotograf

Ich rate euch an dieser Stelle: Stil, Sympathie und Kosten sind ohne Frage wichtig – schaut aber noch etwas genauer hin, welche Qualitäten euer Fotograf hat. Ich möchte euch die Arbeit vereinfachen und euch hier zeigen, wofür ich stehe – also was ich unter meinen Qualitäten verstehe. So habt ihr eine kleine Checkliste, die ihr zum Vergleichen anwenden könnt.

Erfahrung und Auftreten

Übung macht den Meister. Sicherlich hat ein Newcomer frische Ideen, jedoch ist bei einer Hochzeit, die ja in der Regel nur ein Mal stattfindet, eine gewisse Routine von Vorteil. Man sollte sein Handwerkszeug blind beherrschen, um nicht während der Suche nach einer bestimmten Einstellung einen wichtigen Moment zu verpassen. Außerdem kann ein erfahrener Fotograf mit einem sicheren Auftreten euch besser die Aufregung nehmen, als jemand, der selbst noch nervös ist.

Unter dem Begriff „Auftreten“ verstehe ich aber auch die Kleidung am Tag der Hochzeit. Abgetragene Shirts mit dem Aufdruck des eigenen Logos sind meiner Meinung weder zeitgemäß noch adäquat für einen so besonderen Tag.

Spezialisierung und Vielseitigkeit

Diese beiden Worte scheinen sich zuerst einmal zu widersprechen. Zur Erklärung:
Ein Fotograf sollte sich meiner Meinung nach auf maximal drei Gebiete spezialisieren, um in jedem von diesen beste Qualität gewährleisten zu können. Jede Fotografierichtung erfordert spezielles Equipment und Know-How, um den jeweiligen Anforderungen gerecht zu werden.

Betrachtet man jedoch diese drei ausgewählten Fachgebiete genauer, sollte der Fotograf im Idealfall sehr vielseitig sein. Nimmt man das Spezialgebiet „Hochzeitsfotografie“, so ist es von Vorteil wenn der Fotograf von der Fotoreportage, über einen Highlightfilm bis hin zur Fotobox alles anbieten kann. So erspart ihr es euch, eure Wunschkombi bei vielen verschiedenen Anbietern zusammenzusuchen.

Netzwerk und Beratung

Kann der Fotograf nicht alles aus einer Hand bieten, sollte er zumindest ein gutes Netzwerk an Dienstleistern erarbeitet haben, um euch behilflich sein zu können.

Aber nicht nur in Sachen Dienstleister sollte der Fotograf euch unterstützen können. Wenn er erfahren ist, kann er euch auch wertvolle Tipps zum Ablauf geben oder euch sogar in Sachen Outfit beraten (- was gut auf den Bildern wirkt).

Fortbildung und Weiterentwicklung

Jeder, der in seinem Job gut sein möchte, muss am Ball bleiben. Gleichzeitig zeigt das Absolvieren von Fortbildungen auch eine gewisse Leidenschaft im Job. Nicht nur mit dem technischen Fortschritt gilt es Schritt zu halten – auch die Bildsprache ist in einem ständigen Wandel.

Heute fotografiert man nicht mehr wie vor 30 Jahren. Schaut ihr die Hochzeitsbilder eurer Eltern an, werdet ihr sie eurem Hochzeitsfotografen vermutlich nicht als Vorbild vorlegen. Nicht weil sie schlecht sind, sondern einfach weil sie nicht mehr zeitgemäß sind. Tatsächlich gibt es aber noch Fotografen, die genau so fotografieren, weil sie es einmal gelernt haben. Ein Fotograf hat meiner Ansicht nach die Aufgabe sich selbst treu zu bleiben und es gleichzeitig zu schaffen seinen eigenen Stil immer wieder neu zu erfinden.

Qualität der Ausrüstung

Die Kamera ist das Handwerkszeug des Fotografen. Natürlich macht nicht jeder, der eine teure Kamera hat auch gute Bilder. Allerdings finde ich doch, dass es für den Fotografen spricht, wenn er gutes Equipement hat. Hier seht ihr mit welchen Hilfsmitteln ich den schönsten Tag eures Lebens einfange.

Veröffentlichungen

Kein Muss, aber ein Plus! Wenn der Fotograf auf Hochzeitsblogs oder in Hochzeitszeitschriften veröffentlicht wurde, spricht das in der Regel für gute Fotos, denn Blogger oder Redakteure haben viel Vergleichsmaterial und haben den Fotografen ausgewählt. Darüberhinaus muss der Fotograf im Vorfeld der Veröffentlichung einiges liefern (oft neben einer Auswahl an Bildern in einer bestimmten Auflösung, auch Texte, eine Einverständniserklärung des zu veröffentlichen Paares etc.). Wenn das nicht zuverlässig geliefert wird, kommt es auch nicht zur Veröffentlichung. Demnach spricht ein Artikel über die Arbeit des Fotografen auch dafür, dass er abliefert.

Verlässlichkeit

Last but not least: Eine Hochzeit ist nicht wiederholbar. Deshalb sollte der Fotograf zu hundert Prozent verlässlich sein. Kam das Angebot schnell? War er innerhalb eines Tages telefonisch erreichbar? Antwortet er auf Fragen per Mail? Ist er zum Vorgespräch oder dem Kennenlernshooting erschienen? Natürlich passieren jedem mal Fehler – wenn sich jedoch negative Aussagen über den Fotografen häufen, dann unbedingt Finger weg.

In aller Kürze – Tipp 6

All die genannten Punkte machen eine Aussage über die Qualität eures Hochzeitsfotografen. Jedoch kann man auch gut erkennen mit wie viel Herzblut der Fotograf bei der Sache ist, wenn man sich ansieht, was ihr am Ende das Tages in den Händen haltet. Zahlt ihr einen Pauschalpreis für die Arbeitszeit und müsst dann noch für jedes einzelne Foto extra bezahlen? Hier seht ihr was jedes Hochzeitspaar von mir bekommt. Was Paare, die eine Ganztagsreportage buchen erhalten, seht ihr hier. Selbstverständlich bekommen auch alle, die ein Paar-, Babybauch-, Familien- oder sonstiges Shooting bei mir machen alle Bilder nachbearbeitet in einer Galerie als Druck- und Webversion.

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